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E) Lesen Sie die Texte laut vor. Gestern hat mir meine Schwester ein Buch geschenkt



Gestern hat mir meine Schwester ein Buch geschenkt. Ich lese nämlich sehr gern. Deshalb ist ein Buch immer ein gutes Geschenk. Ich will es jetzt lesen und setze mich still in eine Ecke. Bestimmt ist es ein Märchenbuch, denke ich. Ich schlage die erste Seite auf - die Seite ist leer. Ich blättere weiter - nichts. Jede Seite ist leer. Erst auf der zehnten Seite steht ein kurzer Satz: Das ist ein Leerbuch. Aber das weiß ich ja schon längst, deshalb lese ich jetzt nicht mehr weiter....

Ferienpläne

Ferien im September sind sehr zu empfehlen. Wir fahren immer an die See, ins Ostseebad Rerik. Außerhalb der Saison sind dort weniger Feriengäste. Deshalb gibt es keine Probleme in den Gaststätten und Cafes. Zwar sind die Wassertemperaturen oft schon unter sechzehn Grad, aber man kann ja auch lesen, fernsehen und Spazierengehen. Und in der Sonne ist es noch sehr schön warm.

Regen

Ende September begann es zu regnen. „Es regnet, es regnet...“, sangen die Kinder. „Endlich Regen!“ freuten sich die Leute, denn es war vorher trocken und heiß gewesen. Und es regnete. Erst einen Tag, dann zehn Tage, dann ein ganzes Jahr, dann zehn Jahre. Die Kinder sangen jetzt längst keine Regenlieder mehr. Und die Erde war nicht nur nass, die Erde konnte man überhaupt nicht mehr sehen.

Es gab keine Wege mehr, keine Seen, selbst die höchsten Berge waren verschwunden. Nur die Älteren erinnerten sich noch an die Sonne, und sie erzählten den Kindern Geschichten, wie gelb und warm sie gewesen war.

Jetzt wohnten die Menschen auf Hausbooten und das Leben war schwierig. Aber die Menschen lernten schnell und passten sich an. Fernsehen von früh bis spät - das taten sie jetzt ohne schlechtes Gewissen. Nein, es gab keine ernsteren Probleme. Das Essen wurde zwar knapp, doch die Menschen waren genügsam. Bald redete keiner mehr von der Sonne.

Aber da - plötzlich - hörte der Regen auf. Erst staunten die Leute und wunderten sich ein wenig über die warmen Sonnenstrahlen. Doch gleich begannen sie, aus ihren Booten Autos zu bauen. Es gab auch schon viele Ideen, wie auf der Erde wieder Häuser für die Menschen entstehen könnten. Zunächst gab es nur ein großes Haus. Dort saßen täglich die klügsten Leute zusammen und machten Pläne für eine schöne Zukunft - ohne Regen. Nur weit draußen, weit weg von den Menschen beobachtete ein sehr alter Mann immer wieder den Himmel. Aber da war nichts - kein Regenbogen. Und eine schwarze Krähe flog über ihm am Himmel. Kerstin Reinke




Langes Fädchen,

faules Mädchen.

Kurzes Fädchen,

fleißig Mädchen.

Schläft der Schäfer,

dieser Schläfer,

sind die Schäfchen

in Gefahr.

Auf dem Kähnchen

fährt das Hähnchen,

dreht ein Fähnchen

sich im Wind.

Kähnchen, Hähnchen, Fähnchen

fahren hin geschwind.

 

Eberhard Eben

lebt von Reben.

Von Reben?

Na, eben!

Heile, heile Segen,

sieben Tage Regen,

sieben Tage Schnee,

's tut mir nimmer weh.


 


LEKTION 7

Согласные звуки [х], [ ç ], [ j ]

Немецкий звук [х] („Ach-Laut“) - глухой щелевой увулярный согласный. При произнесении немецкого [х] кончик мягкого нёба, называемый по-латински uvula, сближается с задней спинкой языка, образуя щель. Струя воздуха, пробиваясь через эту узкую щель, создает более сильный и жесткий шум, чем при русском [X]. Немецкий [х] отличается от русского [X] большей интенсивностью и напряженностью. Он произносится энергично, с сильным выдохом.Немецкий согласный [х] произносится только после гласных a, o, u и после дифтонга [ао], но никогда не встречается в начале слова. Графически согласный [х] обозначается буквосочетанием „ch“ (Buch, noch, machen).



Глухой согласный звук [ç] („Ich-Laut“) отсутствует в русском языке. Он несколько схож с русским [хь] в словах хижина, хитрый, химия. При его произнесении передняя спинка языка сильно поднята к твердому нёбу, воздух проходит сквозь щель между передней спинкой и твердым нёбом. Графически согласный [ç] обозначается буквосочетанием chпосле гласных e, i, ä, ö, ü, y (Licht, sprechen, lächeln, Töchter, nüchtern), буквосочетаний ei, eu, äu в середине и конце слова (leicht, reich, euch, leuchten), после согласных l, r, m, n (Milch, manchmal), в суффиксе -chen (Mädchen, Bärchen, Häuschen), а также в начале некоторых слов иноязычного происхождения (China, Chemie, Chirurgie), буквой g в суффиксе -ig (wenig, gütig, häufig, eckig).

Согласный звук [ j ] является звонким вариантом звука [ç]. Звонкий согласный [ j ]произносится только перед гласными и обозначается на письме буквой j (Jahr, jung). Звук [ j ] похож на русский звук [й] в словах май, мой, однако, он более напряженный и шумный. Сочетания ja, ju, je, jo можно сравнить с русскими я, ю, е, ё в начале слов я, ёлка, юла, например: ja, Jacke, Juni, Japan.

Phonetische Übungen

Übung 1 Lesen Sie die Wörter. Achten Sie auf die richtige Aussprache von [ x ], [ ç ] und [ j ].

[ x ] - chBach, Wacht, Buch, Koch, Fach, Macht, Tuch, Dach, Nacht, nach, noch, hoch, doch, auch, Woche, Sache, Spruch, brach, sprach, stach, machen, lachen, kochen, suchen, Kuchen, tauchen;

[ ç ] - ch, g (-ig)ich, mich, brich, nicht, dich, sich, dicht, sicht, Schicht, Licht, recht, echt, süchtig, richtig, wichtig, fertig, Gedicht, Gesicht, sprechen, rechnen, schlecht, Fichte, Tücher, Küche, Köche, möchte, höchst, euch, gleich, leicht, reich, zeichnen, lächeln, endlich, Milch, Gespräch, Mönch, manchmal, durch, China, Chemie, Chinesisch, Chirurgie, König, wenig, fleißig, ruhig, billig, gemütlich, Würstchen, Mädchen, Brötchen, München, Psychologie, Griechenland, Richard;

[ j ] - jja, Jacke, jagen, jeder, jener, Jahr, jetzt, Japan, Jäger, Januar, Juni, Jugend, Jena, Juli, Julius, Joch, bejahen, Objekt, Subjekt, Projekt

Übung 2 Bilden Sie aus folgenden Substantiven die Verkleinerungsform mit dem Suffix -chen

Muster:das Haus das Häuschen

das Zimmer, der Stuhl, der Tisch, die Puppe, das Kind, der Strumpf, die Jacke, der Becher, der Vater, die Mutter, das Kind, die Tochter, der Sohn, die Schwester, der Bruder, die Tür, das Fenster, der Baum, die Blume, die Gans, der Mann, der Zahn, der Hahn, der Zaun, die Bahn, die Wurst, das Brot

Übung 3 Bilden Sie aus folgenden Substantiven Adjektive mit den Suffixen -ig oder -lich und oft mit dem Umlaut

Sport, Macht, Nacht, Wolke, Natur, Sache, Tag, Mutter, Herz, Tod, Not, Sache, Vernunft, Kraft, Jugend, Punkt, Frost, Mut, Ecke, Angst, Eile, Wolle

Übung 4 Lesen Sie die folgenden Substantive im Singular und im Plural mit den Suffixen -e oder -er und dem Umlaut. Achten Sie auf [ x ] im Singular und auf [ ç ] im Plural


das Fach – die Fächer

die Macht – die Mächte

die Nacht – die Nächte

das Dach – die Dächer

das Buch – die Bücher

der Bach – die Bäche

dasTuch – die Tücher

der Koch – die Köche

das Loch – die Löcher

der Bauch – die Bäuche

der Bruch – die Brüche

 


Übung 5 Sprechen Sie den Plural und ergänzen Sie den Singular! Achten Sie auf den Wechsel von [ ç ] und [ x ]!

Muster:die Fächer die Fächer, das Fach

die Bäche, die Nächte, die Bücher, die Brüche, die Löcher, die Köche, die Sträucher, die Schläuche, die Fächer, die Mächte, die Dächer, die Tücher

Übung 6 Vergleichen Sie

[ x ] [ ç ] [ ç ] [ x ]

er lacht sie lächelt sie lächelt er lacht

auch euch euch auch

Nacht nicht nicht Nacht

acht echt echt acht

Rache räche räche Rache

Wucht Wicht Wicht Wucht

suchte Süchte Süchte suchte

koche Köche Köche koche

Übung 7 Beantworten Sie die Fragen!

Muster: Raucht Richard? - Nein, Richard raucht nicht.

Raucht Richard? Raucht Erich? Raucht Michael? Raucht Friedrich? Raucht Heinrich?

Übung 8 Sprechen Sie zu zweit!

Muster: Lachst du? - Natürlich, ich lache.

Zeichnest du? - Natürlich, ich zeichne.

lachen, lächeln, rauchen, zeichnen, rechnen, kochen, möchte, machen, kochen, tauchen, sprechen

Übung 9 Hören Sie Wortgruppen mit dem Ach-Laut. Sprechen Sie bitte nach!

ein guter Koch, den Kochtopf suchen, im Kochbuch nachsehen, Knochen kochen, Eierkuchen machen, eine Schachtel Wachteleier, ein Hauch Knoblauch, noch ein paar Stachelbeeren?, Achtung, Hochspannung!

Übung 10 Hören Sie Wortgruppen mit dem Ich-Laut. Sprechen Sie bitte nach!

freundliche Mädchen, einsichtige Töchter, glückliche Pärchen, wunderliche Märchen, liebliche Orchideen, ordentliche Archive, gründliche Chemiker, fröhliche Architekten, Vorsicht, frisch gestrichen!

Übung 11 Lesen Sie die folgenden Wortgruppen mit [ j ]

Jahr für Jahr, jetzt und immer, im Januar, im Juni oder Juli, jung an Jahren, zu jeder Jahreszeit, ein Jahr in Japan, am Jahresende in Jena, jetzt einen Jasmintee

Übung 12 Sprechen Sie das Adjektiv und ergänzen Sie die Steigerungsformen!

Muster: wenig → wenig - weniger - am wenigsten

billig, nötig, fleißig, schwierig, tüchtig, wichtig, freundlich, reichlich, mutig, gütig, häufig, eckig, feindlich, ängstlich, ärgerlich, eilig

Übung 13 Sprechen Sie nach.

Märchen sind manchmal wunderlich.

Die Tücher sind schäbig und durchlöchert.

Herr Richter spricht chinesisch und griechisch.

Das Fleischgericht ist leicht verdaulich.

Die Brötchen sind wirklich frisch.

Nach den Ferien sind die Schüler richtig tüchtig.

Übung 14 Hören Sie die Fragen. Sprechen Sie sie nach und antworten Sie bitte!

Muster: Trinken Sie täglich Sekt? (nur manchmal)

→ Nein, nur manchmal.

Trinken Sie täglich Milch? (fast jeden Tag)

Gehen Sie täglich schwimmen? (jeden Morgen)

Essen Sie täglich Fleisch? (nicht täglich, mehrmals in der Woche)

Rauchen Sie täglich drei Schachteln Zigarren? (rauche überhaupt nicht)

Putzen Sie täglich Ihre Schuhe? (versuche es wenigstens)

Bekommen Sie täglich Besuch? (nicht jeden Tag, ziemlich oft)

Lösung: Ja, fast jeden Tag. Ja, jeden Morgen. Nein, nicht täglich, aber mehrmals in der Woche. Nein, ich rauche überhaupt nicht. Ja, ich versuche es wenigstens. Nein, nicht jeden Tag, aber ziemlich oft.

Übung 15 Suchen Sie nach Reimen

ich - mich, recht - ..., bricht - ..., weich - ..., Städtchen - ..., Nächte - ..., wichtig - ..., süchtig - ..., acht - ..., machen - ..., tauchen - ..., Tuch - ...

 

Übung 16 Lösen Sie die Rätsel auch und raten Sie, wo [ ç ] und [x] vorkommen

1) Loch bei Loch und hält doch. 2) Was du machst, das mach' ich auch, wenn du lachst, dann lach ich auch, stehst du still, dann steh ich auch, gehst du nun, so geh' ich auch.

Übung 17 Merken Sie sich die Vokaldauer vor „ch“!

lang brach, sprach, die Sprache, das Gespräch, stach, nächst, suchen, besuchen, die Buche, das Buch, die Bücher, der Buchstabe, der Fluch, das Tuch, die Tücher, hoch, höchst, höchstens, der Kuchen, die Schmach

kurz machen, lachen, die Sache, das Fach, lächeln, sprechen, brechen, stechen, der Bruch, der Spruch, der Geruch, noch, das Loch, die Woche, doch, roch, röcheln, der Knöchel

Übung 18 Üben Sie das Aufeinandertreffen von [ ç ], [ x ], [ ∫] und [ j ].

Bitte lesen Sie laut, erst langsam und besonders sorgfältig, dann schneller!

sich schämen, sich schütteln, ein Tischchen, ein Täschchen, durch Jena, noch jung, nach Jahren, nach China

Übung 19 Lesen Sie den Text über Friedrich Schiller. Achten Sie auf die richtige Aussprache von [ x ], [ ç ] und [ j ].

Friedrich Schiller lebte von 1759 bis 1805. Er verbrachte seine Kindheit in Marbach, Ludwigsburg und Lorch. An der Universität in Jena war er Professor für Geschichte. 1787 kam er nach Weimar. Dort traf er Goethe, mit dem ihn eine echte Freundschaft verband. Schiller schrieb Dramen, Gedichte, historische und kunsttheoretische Schriften. Noch jung, mit 46 Jahren, starb er 1805 in Weimar.

Übung 20 Sprachen

a) Hören Sie die Aufnahme und sprechen Sie nach

So viele Sprachen. Chinesisch. Deutsch. Englisch. Griechisch. Kasachisch. Spanisch. Tschechisch.

d) Bilden Sie Sätze

Muster: Chinesisch / China.Chinesisch spricht man in China.


Polnisch/Polen

Deutsch/Deutschland

Österreich, die Schweiz, ...

Englisch/England, die USA, ...

Griechisch/Griechenland

Kasachisch/Kasachstan

Spanisch/Spanien, Argentinien, ...

Tschechisch/Tschechien


Übung 21

a) Hören Sie die Aufnahme

b) Hören Sie die Aufnahme und lesen Sie still mit

Ich auch!


A: Ich gehe ins Geschäft.

B: Ich auch.

A: Ich kaufe schöne Sachen.

B: Ich auch.

A: Ich kaufe tschechische Streich-hölzer.

B: Ich auch.

A: Ich kaufe chinesische Taschen-tücher.

B: Ich auch.

A: Ich kaufe Schweizer Käse.

B: Ich auch.

A: Der Schweizer Käse stinkt.

B: Ich auch. - Nein, ich nicht!


c) Hören Sie die Aufnahme und unterstreichen Sie Ich-Laute

d) Hören Sie die Aufnahme und lesen Sie halblaut mit

E) Lesen Sie zu zweit

Übung 22

a) Hören Sie die Aufnahme und lesen Sie still mit

Ich nicht!


Michael ärgert sich.

Achim fürchtet sich.

Richard verspätet sich.

Jeanette beschwert sich.

Friedrich entschuldigt sich.

Julchen legt sich schlafen.


b) Hören Sie die Aufnahme und sprechen Sie nach

c) Hören Sie die Aufnahme und unterstreichen Sie Ich-Laute

d) Hören Sie die Aufnahme und widersprechen Sie. Üben Sie zu zweit

Muster: A: Michael ärgert sich. Und du?

B: Ich ärgere mich nicht!

Übung 23 Lesen Sie die Zungenbrecher und Schnellsprechverse. Achten Sie auf die richtige Aussprache von [ x ], [ ç ] und [ j ].

88 Wochen kochte der Koch Nacht für Nacht stachlige Roche

Gleich und gleich gesellt sich leicht.

Selten eß’ ich Essig. Eß’ ich essig, eß’ ich Essig im Salat.

„Hechte", „Nächte", „stechen", „brechen" - nun versuch' es nachzusprechen.

Wenn mancher Mann wüßte, wer mancher Mann wär',

gäb' mancher Mann manchem Mann manchmal mehr Ehr'.

Ich spreche den ich-Laut nicht richtig aus.

Es ist für mich wichtig, den ich-Laut richtig auszusprechen.

Na, endlich, spreche ich den ich-Laut richtig aus!

Jäger Jakob jagt in Japan einen Jaguar.

In Japan jagt Jäger Jakob einen Jaguar.

Jagt Jäger Jakob in Japan einen Jaguar?

Ja, wer jagt denn in Japan einen Jaguar?

Übung 23 Inszenieren Sie das Gespräch, wobei die Verkäuferin einmal gleichgültig und unfreundlich und ein anderes Mal freundlich und liebenswürdig sein muß. Suchen Sie in diesem Gespräch alle Wörter mit [ ç ] und [ x ].

In der Buchhandlung

- Ich suche ein Buch für meine 15jährige Tochter.

o Möchten Sie etwas Bestimmtes?

- Eigentlich nicht, aber sie interessiert sich für Geschichte.

o Hier habe ich ein Buch über die Schlacht bei Leipzig.

- Sind auch Zeichnungen dabei?

o Natürlich. Das Buch ist auch ziemlich billig: nur 8 Mark.

Möchten Sie es?

- Ja, gern.

o Brauchen Sie eine Rechnung?

- Nein, das ist für mich nicht wichtig. Auf Wiedersehen.

Texte und Gedichte zum Weiterüben

Du liebst mich nicht

(H. Heine)


Du liebst mich nicht, Du hassest, hassest mich sogar,
Das kümmert mich gar wenig. So spricht dein rotes Mündchen.
Schau ich dir nur ins Angesicht. Reich mir es nur zum Küssen dar,
So bin ich froh, wie 'n König. So tröst' ich mich, mein Kindchen.

* * *


Manchmal geschieht es in tiefer Nacht,

daß der Wind wie ein Kind erwacht,

und er kommt die Allee allein

leise, leise ins Dorf herein.

Und er tastet bis an den Teich,

und dann horcht er herum:

und die Häuser sind alle bleich,

und die Eichen sind stumm.


Rainer Maria Rilke

Die Nacht und das Licht

An einem Morgen traf die Nacht das Sonnenlicht. „Lass uns miteinander sprechen“, sagte die Nacht. „Es ist manchmal unheimlich, wenn es so ruhig ist“. „Ich brauche keine Gespräche mit dir.“, erwiderte das Licht. „Bei mir ist es niemals still.“ Die Menschen sprechen den ganzen Tag, und auch die Tiere unterhalten sich. Wovor sollte ich mich also fürchten? Die Menschen haben mich auch viel lieber als dich. Ich bin besser und wichtiger als du.“

Die Nacht lächelte ein bisschen. „Warum? Ich glaube, wir sind beide gut und wichtig. Oder?“

Doch das Licht hatte nur auf diese Frage gewartet:

„Ich bin fröhlich“, sagte das Licht.

„Ich bin friedlich“, sagte die Nacht.

„Ich bin ehrlich“, behauptete das Licht

„Ich bin höflich", sagte die Nacht.

„Ich mache die Menschen glücklich“, jubelte das Licht.

„Und ich mache sie nachdenklich“, bemerkte die Nacht.

„Ich schenke den Menschen das Lachen“, rief das Licht.

„Und ich lasse sie ruhig träumen... “, sprach die Nacht.

„Ach, Träume sind doch nur Schäume“, lachte das Licht. „Ich mache den Menschen meistens sowieso einen Strich durch die Rechnung.“

Das Licht hätte gern noch viel mehr gesagt. Aber die Nacht war schon hinter den Dächern verschwunden. „Eigentlich schade“, dachte das Licht. „Es war ganz lustig, die Nacht ein bisschen zu ärgern.“ Und dann leuchtete es vor Freude ganz hell. Es sah natürlich nicht, wie sich an einer Straßenecke zwei Verliebte „Auf Wiedersehen“ sagten, und es sah auch nicht, dass hinter einem Fenster ein Dichter müde den Stift aus der Hand legte. Das alles konnte das Licht nicht sehen ... Kerstin Reinke

Die drei Spatzen

In einem leeren Haselstrauch,

da sitzen drei Spatzen Bauch an Bauch.

Der Erich rechts und links der Franz

und mittendrin der freche Hans.

Sie haben die Augen zu, ganz zu,

und obendrüber, da schneit es, hu!

Sie rücken zusammen, dicht an dicht.

So warm wie der Hans hat's niemand nicht.

Sie hör'n alle drei ihrer Herzen Gepoch,

und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.


Christian Morgenstern

 


Nichtraucher

Wir brauchen nicht zu rauchen.

Und ihr?

Wir brauchen auch nicht zu rauchen.

Möchtest du eine?

Ich bin Nichtraucher.

Macht doch nichts.

Geburtstag

Kuchen backen

Essen kochen

mit Freunden lachen

Spiele machen

nachts noch fröhlich feiern

Gute Nacht - jetzt reicht's

Bei Gewitter

Buchen sollst du suchen.

Eichen sollst du weichen.


Wer im zwanzigsten Jahr nicht schön,

im dreißigsten Jahr nicht stark,

im vierzigsten Jahr nicht klug,

im fünfzigsten Jahr nicht reich ist,

der darf danach nicht hoffen.

Martin Luther

Ein Mensch - man sieht, er ärgert sich - schreit wild: Das ist ja lächerlich!

Der andre, gar nicht aufgebracht,

zieht draus die Folgerung und - lacht.

E. Roth

Freunde, nur Mut!

lächelt und sprecht:

Die Menschen sind gut,

nur die Leute sind schlecht.

E. Kästner

 


Lachen

Lachen ist gesund. Wer zuletzt lacht, lacht am besten. Lachen ist die billigste und beste Medizin. Der Spaß ist gut, wenn jeder lacht.


LEKTION 8

Согласные звуки [R] и [ɐ]

Язычковый (увулярный) согласный [R] образуется вибрациями маленького язычка (увулы). При произнесении язычкового согласного [R] язычок (увула) опускается к задней части спинки языка и вибрирует. Язычковый звонкий согласный [R] по качеству близок к заднеязычному глухому согласному [х].

Согласный [R] обозначается на письме:

1) буквой „r“ в начале слова или слога, перед гласными (rund, rot, frei, grau), между гласными (ihre, fahren), после кратких гласных (Garten, darf, schwarz) после [ɑ:] (Haar, klar, wahr);

2) удвоенной буквой „r“ после кратких гласных (Herr, knurren, irren);

3) редко буквосочетанием „rh“ (Rhein, Rhythmus, Rhetorik).

Вокализованный [ɐ] близок по артикуляции и звучанию к гласному [а], но произносится неясно, нечётко, скороговоркой.

Он произносится в следующих позициях:

1. После долгих гласных [i:], [e:], [у:], [о:], [u:] (кроме [ɑ:]) в конце слова и перед согласными: er, wir, der, fährst, Tür, hörst, Ohr, Uhr, vor, für;

2. В приставках er-, her-, ver-, vor-, zer- (erkennen, herkommen, verstehen, vorstellen, zerlegen);

3. В суффиксе -er (Schüler, Bauer, Vater).

Phonetische Übungen

Übung 1 Lesen Sie die Wörter. Achten Sie auf die richtige Aussprache von [R] und [ɐ].

[R] - r, rr, rhRhein, rund, frei, grau, Rhythmus, Rhetorik, Richard, Brief, Bremen, Rammstein; ihre, Beruf, fahren, irren, knurren, lehren, führen; Garten, darf, schwarz; Haar, Paar, gar, klar, wahr, Jahr

[ɐ] - rerzählen, Verzeihung, versagen, verbieten, zerlegen, zerstören, Schüler, Flieger, Maler, Dichter, Lehrer; mir, dir, vier, vor, zur, nur, hier, Uhr, Tor, leer, Ohr, sehr, Bier, Tür; Natur, Doktor, Meter, Klavier, Autor, herbei, hernach, hernieder, hervor, herzu, werden

Übung 2 Setzen Sie die Wörter zusammen!


rosa und rot - rosarot

grau und rot - graurot

blau und rot - blaurot

Morgen und rot - Morgenrot

Abend und rot - Abendrot

Abend und Brot - Abendbrot


Übung 3 Sprechen Sie in zwei Gruppen!

Muster: - Bring mir rote Rosen!

- Rote Rosen?

- Ja, rote Rosen.

Bring mir rote Rosen! Bring mir rote Rüben! Bring mir reife Birnen! Bring mir reife Beeren! Bring mir grüne Trauben! Bring mir frisches Brot!

Übung 4 Bilden Sie zu folgenden Verben maskuline und feminine Substantive!

Muster: fahrender Fahrer, die Fahrerin

fliegen, singen, lehren, dolmetschen, backen, spielen, übersetzen, drehen, malen, verkaufen, betreuen, schneiden, dichten, hören, klagen, schreiben, laufen, springen

Übung 5 Bilden Sie von den unten angegebenen Verben neue Verben mit Präfixen er-, ver-, zer-, vor-

brechen, arbeiten, fahren, schlagen, setzen, lesen

Übung 6 Sprechen Sie die Wortpaare nach!


her - Herr

ihr - irr

wir - wirr

tot - rot

bei - Brei

kahl - Karl

dort - Docht

fort - focht

Arten - achten

warten - wachten

Scharten - schachten

surrt - Sucht

Urteil - Uhrglas

Herr - Heer

Spurt - Spur

Wirt - wir

Hirt - hier

fort - vor


Übung 7 Hören Sie die Wörter und Wortgruppen mit [r] am Wortanfang. Sprechen Sie bitte nach!

das Rad, der Rabe, die Ratte, raten; die Rebe, der Rest, retten, reden; das Rind, der Riese, riesig, der Riesling; rot, der Rost, die Rotte, das Rondo; die Rute, rund, der Rummel, der Ruß; die Rübe, die Röte, die Raute, rauchen, die Räuber; das Reich, die Reue, die Räume, die Römer;

Renate, rechne richtig! ein richtiges Mädchen, ein rundes Gesichtchen, ein reizendes Näschen, ein rotes Röckchen, rutschende Söckchen

Übung 8 Hören Sie die Wörter und Wortgruppen mit [r] nach Konsonant. Sprechen Sie bitte nach!

der Braten, das Brett, der Brief, die Brille, das Brot, der Brunnen, die Braut, der Brei, der Brauch, das Brötchen, die Brücke, brühen, brauchen;

der Drang, drehen, dreist, der Dreck, der Dritte, drohen, der Drops, der Druck, drüben, drei, drücken, drohen;

die Frage, der Frack, fremd, fressen, der Frieden, die Frist, die Front, froh, die Freude, die Früchte, die Freiheit, die Frau;

der Graben, der Grieche, die Grube, Grönland, das Gras, die Grille, der Grund, Grete, groß, grün, gräßlich, grell, der Groschen, gründen, greifen;

der Kran, krumm, die Krönung, das Kraut, die Kraft, die Krippe, der Krug, der Krebs, das Krokodil, die Kreide, die Krone, der Kreis, der Kranz;

prahlen, prima, der Prunk, praktisch, der Prinz, die Prüfling, die Predigt, Prost! der Preis, die Presse, das Produkt, der Preuße;

tragen, traurig, die Tribüne, der Truthahn, trösten, trampeln, trinken, die Truppe, treu, treten, die Tropen, trüb, der Traum, trennen, der Tropfen;

strafen, der Striemen, der Strumpf, straff, stricken, der Strudel, streben, das Stroh, streiten, die Strenge, strotzen, der Strauß;

der Schrank, der Schrubber, der Schreck, schreiben, der Schrott, schreien, der Schritt, die Schraube

einen Brief schreiben, den Auftrag schriftlich bestätigen, dringend um Prospekte bitten, mit dem Praktikanten sprechen, die Adresse prüfen, den Brief als Einschreiben schicken

Übung 9 Hören Sie Wortgruppen. Sprechen Sie bitte nach!


in Berlin

bei Görlitz

neben Wörlitz

Karl und Gerlinde

in Irland

eine herrliche Woche


Übung 10 Hören Sie Wörter und Wortgruppen mit [r] vor Vokal und nach kurzem Vokal. Sprechen Sie bitte nach!


im Garten arbeiten

reife Kirschen

eine grüne Gurke

große Pfirsiche

die Birnen ernten

den Herbst gern haben


Übung 11 Hören Sie Wörter und Äußerungen mit [ɐ] nach langem Vokal. Sprechen Sie bitte nach!


Vor dem Urlaub

die Uhr

die Tür

ein Taxi für vier Uhr

vor der Tür stehen

das Gepäck gehört mir

die Tasche ist sehr schwer


Übung 12 Bilden Sie zu folgenden Verben Partizip II wie im Muster!

Muster: spürengespürt

stören, hören, führen, lehren, diktieren, marschieren, studieren

Übung 13 Welches Wort hören Sie? Unterstreichen Sie es bitte!


Fische Fischer

bitte bitter

Lage Lager

Weite weiter

Länge länger

Laute lauter

Fliege Flieger

 


Übung 14 Lernen Sie folgende Sprichwörter. Erklären Sie den Gebrauch von [r] und [ɐ].

Zeit bringt Rosen. Wie du mir, so ich dir. Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Über Nacht kommt guter Rat. Borgen macht Sorgen. Wer rastet,' der rostet. Kleine Kinder - kleine Sorgen, große Kinder - große Sorgen.

Übung 15 Sprechen Sie über die Schädlichkeit des Rauchens und verwenden Sie dabei die folgenden Wortgruppen!

Zigarren und Zigaretten enthalten Nikotin und Teer Nikotin: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Zittern verursacht Folgen bei mehrjährigem Rauchen: Durchblutungsstörungen, Herzinfarkt, Magengeschwüre, Lungenkrebs

Kinder besonders gefährdet soll in der Öffentlichkeit verboten werden

Übung 16 Üben Sie das Aufeinandertreffen von [ x ] und [ r ]. Bitte lesen Sie laut, erst langsam und besonders sorgfältig, dann schneller!

Ach Rita nach Rom Nachricht einfach richtig

Übung 17 Wo hört man das konsonantische [ r ]? Markieren Sie. Hören Sie, sprechen Sie nach und vergleichen Sie.

Paar - Paare ♦ Monitor - Monitore ♦ Tastatur - Tastaturen ♦ Formular - Formulare ♦ Tür - Türen ♦ Fahrer - Fahrerin ♦ Mechaniker - Mechanikerin ♦ Friseur - Friseurin ♦ Schauspieler - Schauspielerin ♦ studieren - studiert ♦ fahre - fährst ♦ spart - sparen ♦ erklären - erklärst ♦ notiert - notieren ♦ schwer - schwerer - die schwerste ♦ teuer - teurer - der teuerste ♦ klar - klarer - am klarsten

Übung 18 Hören Sie und sprechen Sie nach.

im Erdgeschoss ♦ dritter Stock ♦ vierte Etage ♦ bei der Herrenmode ♦ ein grauer Pullover ♦ ein rotes Kleid ♦ ein schwarzer Rock ♦ blaugrüne Krawatten ♦ braune Strümpfe ♦ ein orangefarbener Blazer ♦ traurige Farben ♦ Frühlingsfarben ♦ für eine Bewerbung ♦ für die Freizeit ♦ für die Arbeit ♦ fürs Büro ♦ die richtige Größe ♦ wirkt sehr interessant ♦ zu groß ♦ zu kurz ♦ zu teuer ♦ eine Nummer kleiner ♦ andere Modelle ♦ preiswerte Sonderangebote

Übung 19 Hören Sie und sprechen Sie nach.

Rote Rüben graben ist keine große Freude.

Er trägt einen Eimer raus.

Die Reise nach Rom war großartig.

Ein runde Stunde trank er Bier.

Die Räuber mit Krawatte sitzen im Kreis der Mafia.

Der Krebs kriecht durch das Kraut.

Die Serenade von Mozart wurde hervorragend interpretiert,

Der Richter hat Rheuma im Rücken

Rührei schmeckt richtig zubereitet besser als Spiegelei.

Übung 19 Hören Sie und sprechen Sie nach.

Grau und schwarz sind Problemfarben für Herbsttypen. Herbsttypen brauchen warme Farben.

Teure Kleider brauchen teure Kleiderschränke und teure Kleiderschränke brauchen teure Kleider.

Graugrüne Strümpfe zu rotbraunen Röcken oder rotbraune Strümpfe zu graugrünen Röcken?

Von Februar bis April verkaufen wir farbenfrohe Winterkleider vierunddreißig Prozent billiger.

Fröhliche Frühlingsfarben bringen frisches Leben in Ihre vier Wände!

Übung 20 Hören Sie die Aufnahme und lesen Sie still mit

Drei oder vier?


□ Wir sind vier.

o Sind wir vier?

◊ Wir sind vier.

□ Eins...

o Zwei...

◊ Drei...

Alle: Wir sind drei.


a) Hören Sie die Aufnahme nochmal und lesen Sie halblaut mit


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